|
Es war wieder einmal soweit, der Tag der Sachsen zieht Menschenscharen, nicht nur Sachsen, magisch an.
Unheimlich viele Bühnen in der Stadt - gigantisch. Wir haben eine Weile gebraucht, uns zu der für uns vorgesehenen Fläche durchzufinden :-), die Besucher waren allesamt nette und hilfreiche Berater, unsere Betreuerin war nur irgendwie nicht erreichbar...
Leider war es aber doch so, dass die Bühnen in relativer enger Hörweite beisammen standen - jeder wollte selbstverständlich auch zu hören sein...
Es war nicht möglich, unter diesen Umständen den imposanten allgemeinen Gräuschpegel zu übertönen - letztlich wollten wir das auch nicht, weil sonst den Gästen in den vorderen Plätzen die Ohren davonfliegen würden - außerdem hätte die Bühne dafür mit "größerer" Technik ausgestattet sein müssen. Nun gut, die Rückmeldungen unserer Fans waren positiv, was uns sehr gefreut hat.
Lediglich der Getränkestandbetreiber innerhalb des Zeltes hätte sicherlich gern andere Musik gehört, wie er uns am Ende etwas rüpelhaft mitteilte. Nun gut, manchmal kann man es sich halt nicht aussuchen, aber etwas mehr Freundlichkeit hätten vielleicht auch seine Gäste honoriert - aber der Wein war gut. Der Herr Wirt hatte offensichtlich sebst sehr oftl davon probiert, um sich wieder und wieder von der Qualität zu überzeugen - so nehmen wir den etwas barschen Raunzer zum Schluss nicht übel...
Im Zuge der allgemein vorherrschenden Gigantomanie im Partyzeitalter wird aber meiner Meinung nach irgenndwann die Grenze erreicht sein. Es kommt darauf an, diesen Punkt nicht zu verpassen und ich bin mir sicher, auch die Gäste werden es danken.
In diesem Sinne, wir kommen trotzdem gern wieder. Herzlichen Dank an dieser Stelle für die wohlwollende Unterstützung durch das Jugend- und Freizeitzentrum Marienberg.
Selbstverständlich haben wir uns über die persönlichen Rückmeldungen des Abends gefreut, die uns einmal mehr das Gefühl gaben, dass irish Folk wirklich sehr schöne Musik sein kann.
|
|