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Nun ist der Bandname schon schwierig und er erleidet oftmals skurrile Abwandlungen, aber ihn deswegen gleich wegzulassen, das hatten wir noch nicht. Die Ankündigung als „Überraschungsband des Abends“ und den zugehörigen frei erfundenen Anzeigentext empfanden wir allerdings schon wieder als sehr kreativ, was uns wiederum schnell mit unserem Schicksal als „Band ohne Namen“ versöhnte.
Auch der Empfang vor Ort mit der beherzten Ankündigung: „Ohne Schnaps wird hier nicht gespielt!“ - eine herrliche Gegend ist dieses Görlitz, fast wie Irland – das muss einfach ein schöner Abend werden!
Allerdings haben wir den Schnaps doch abgelehnt. Wir wollten den trinkfesten Gästen nicht meilenweit vorauseilen. Die Löcher in der whistle werden sonst sehr schnell immer mehr und beginnen zudem eigenwillig ihren Platz zu wechseln, was auch die äquivalente Vermehrung der Finger nicht auszugleichen vermag…
Auch wenn das Motto des Abends „Görlitz rockt“ hieß, es war sicherlich OK für das Café und die Gäste, dass wir keinen Rock boten – letztlich war das ja trotzdem vorher klar. Alles in allem: wir fanden es schön und haben ähnliches auch in den Gesichtern und in der Mimik der Gäste wiederentdecken können. Die sanfte und aufmerksame Art der Umsorgung für unser leibliches Wohlergehen seitens des Cafés haben wir sehr genossen. Danke dafür, das ist nicht immer so. Beim nächsten Mal werden wir uns etwas mehr Zeit nehmen und die Stadt ansehen. Diesmal mussten wir doch im Anschluss sofort wieder aufbrechen – wie so oft…
Aber gern kommen wir wieder.
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